Vorwort der Bildungsdirektorin zur Bildungsstrategie
Kinder und Jugendliche stärken und fördern Ich freue mich, Ihnen die Bildungsstrategie 2009 übergeben zu dürfen. Sie zeigt auf, welche bildungspolitischen Ziele die Stadt Bern in den kommenden Jahren verfolgt, in welchen Handlungsfeldern und mit welchen Massnahmen sie diese Ziele erreichen will.
Im Mittelpunkt aller Handlungen für eine optimale Bildung stehen für mich die uns anvertrauten Kinder. Eine nachhaltig tätige Schule vermittelt jedem Schüler und jeder Schülerin das Wissen und die Fähigkeiten, die er oder sie nötig hat, um ein gleichwertiges und menschenwürdiges Leben zu fuhren, um in unserer Demokratie am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können.
Mir geht es nicht darum, allen dasselbe zu bieten, sondern darum, dass jedes Kind in die Lage versetzt wird, sein individuelles Potential optimal entfalten und ausschöpfen zu können. Ich erachte es als meine, als unsere Verpflichtung und Verantwortung, jedem Kind das bestmögliche Rüstzeug fürs Leben mitzugeben. Die Bildungsstrategie 2009 orientiert sich am Recht der Kinder und Jugendlichen auf Bildung, am Ziel, dass jeder Mensch Anspruch hat auf eine umfassende Entfaltung seiner Persönlichkeit und damit seiner individuellen Fähigkeiten, seiner Stärken und seines Wissens. Sie setzt im Vorschulalter an und verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. Bildungspolitik bewegt sich zwischen Wandel und Beständigkeit. In der Wertevielfalt und in einer Zeit, in der viele Menschen verunsichert sind, heisst dies:
- Position beziehen,
- Prioritäten setzen,
- nachhaltige Wirkung anstreben und erzielen.
Die Bildungsstrategie 2009 weist die Richtung, wohin sich unsere Volksschulen bewegen sollen. Ich bin überzeugt, dass wir, wenn wir die nötigen Massnahmen umsetzen und die erforderlichen Ressourcen zur Verfügung stellen, eine Volksschule haben, in der alle Schülerinnen und Schüler gefordert und gefördert werden, in der sich alle Kinder und Jugendlichen wohl fühlen, gut und mit Freude lernen. Ich danke allen, die mit ihrem Einsatz für eine leistungsfähige, wirkungsvolle und gesunde Schule einsetzen.
Edith Olibet
Direktorin für Bildung, Soziales und Sport
der Stadt Bern